Das Gute liegt so nah...

Wir freuen uns ja alle, wenn wir Urlaub haben und de Eine oder Andere macht dann auch eine Fernreise.

Dann wird auch wieder die Kamera gezückt und fleissig drauflos geknipst...

Da gibt es die typischen Postkartenmotive - sei es das Opernhaus in Sydney aus verschiedenen Blickwinkeln,

die Hafenbrücke, - die Promenade in Nizza, der typische Sonnenuntergang am Meer.

Wir alle lieben diese Motive und trotzdem wollen wir da hin und auch so tolle Fotos machen.

Und dann wird vielleicht mal auch aus einem "Geknipse" auch wirklich ein tolles Foto.

 

Ich bekenne mich dazu: Ich bin auch "Postkarten-Fotografiere" - Ist das nun etwas Verwerfliches ?

Ich finde NEIN. Ich bin gerne dort, wo andere Menschen schöne Momente eingefangen haben.

Und meistens ist es so, dass ich dann auch wundervolle Momente erlebe, an die ich mich auch später gerne zurückerinnern möchte.

 

Allerdings ist es auch so, dass ich gerne auch gegen den Strom schwimme. - Einstein soll sinngemäß mal gesagt haben, dass man weiterkommt, wenn man gegen den Strom schwimmt. - Logisch: Die, die mit dem Strom schwimmen haben ja alle auch gleiche/ähnliche Erlebnisse.

Daher gehe ich auch mal gerne zu Boden - muß für die umherlaufenden Menschen ein kurioses Bild sein. Aber dafür erstelle ich für mich, meinen schönen Moment. 

Und ob der nun in Nizza, Sydney, Norddeich, Albertville, Andermatt oder sonst wo ist - das ist eigentlich egal.

Mir kommt es auf den für mich schönen Moment an.

 

 

Die Skulptur von dem kleinen Kind oben links - eigentlich ein Denkmal für die Schande, was die Australier früher den Kindern von Flüchtlingen teilweise angetan haben. Dieses Kind steht an einer recht belebten Stelle in Sydney. Und doch möchte ich fast wetten, dass selbst viele Sydnesider es nicht kennen oder wahrgenommen haben... - Und die Figur oben rechts: Fragt mal den Premierminister, ob er sie kennt. Sollte er eigentlich - steht sie doch quasi fast in seinem Garten. Und auch hier bezweifle ich es...

 

Worauf ich hinaus will: Das Gute liegt so nah - auch in der Heimatstadt und auch im eigenen Garten - wer keinen hat, kann trotzdem mal mit offenen Augen vor die Tür gehen und sich ein Bild machen von den schönen Dingen des Lebens und den Kleinigkeiten, die einen einfach mal glücklich sein lassen.

Mein Leben ist bunt - Sonne und orange ☀️🍊

 

Der Gitarrenspieler ist ein Strassenmusiker in Nizza - es sind auch manchmal die leisen Töne, die einen verzücken, die Verkleidung, der Moment, die Atmosphäre...

 

Eine schöne Zeit wünscht der

Thomas

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