Die verlorene Unschuld...

Jetzt ist es soweit: Deutschland hat seine "Unschuld" verloren. Ja, ich darf so etwas schreiben. Ich bin Deutscher.

War Deutschland jemals unschuldig ? In gewisser Weise ja. 

Deutschland hat die schlimmsten Kriege vor Jahren angezettelt. Zwei Weltkriege. Aber so wie es anfangs schien, hatte Deutschland auch daraus gelernt.

Der Staat hatte sich in den Jahren danach nicht wirklich in andere Länderangelegenheiten eingemischt. Offiziell zumindest.

Als es Deutschland wirtschaftlich immer besser ging und es schon fast eine Vorreiterrolle hatte kam der Staat aber wieder ( nicht so populär ) auf dumme Gedanken: Deutschland gehört inzwischen wieder zu den Top-Rüstungsexporteuren... Leider.

Schon so gesehen hat Deutschland seine Unschuld verloren. Werden doch weltweit Kriege geführt - auch mit deutschen Waffen...

Und trotzdem: Deutschland war unschuldig: Man konnte Jahrzehnte lang unbehelligt auf die Strasse gehen. Konnte auf Feiern, Konzerte, Ausstellungen usw. - DAS ist jetzt VORBEI.

Man kommt plötzlich gar nicht mehr mit dem Schreiben nach: Ein Irrer, der in einem Zug unschuldige Menschen richtet, ein Amokläufer der dafür sorgt, dass ganz München lahmgelegt wird ( dort wurde sehr gute Polizeiarbeit geleistet ), der nächste Irre, der mit einer Machete in einer Stadt umherläuft und eine schwangere Frau umbringt und ein Selbstmordattentäter der sich auf einer Musikveranstaltung in Ansbach in die Luft gesprengt hat.

Selbstmordattentäter ? In Deutschland ? JA.

Nichts ist mehr sicher. Natürlich darf man jetzt nicht in Panik verfallen, aber zukünftig wird man mehr mit einem mulmigen Gefühl Großveranstaltungen besuchen. - die Unschuld ist dahin...

 

Ja Deutschland hat auch Großartiges geleistet: Es kam zur Wiedervereinigung  - früher gab es zwei deutsche Staaten: Die DDR im Osten und die Bundesrepublik, in der ich aufwachsen durfte. Unbehelligt, als kleines Kind im Freien tobend.

Deutschland hat sich auch in Flüchtlingsfragen engagiert und jede Menge Flüchtlinge aus der Welt aufgenommen - Das hört sich erst einmal gut an. Schließlich hat die Welt Deutschland nach den Weltkriegen auch sehr geholfen.

Allerdings hat sich die Welt verändert: Jetzt kommen mit den Flüchtlingen auch immer mehr Kriminelle, Irre, Selbstmörder, Terroristen ins Land.

Bei den oben erwähnten schlimmen Geschehnissen der letzten Zeit waren auch Menschen mit Flüchtlingshintergrund beteiligt. - Wobei ich mir die Frage stelle: Arme Menschen, die in ihren Land verfolgt wurden und in Deutschland eine Zuflucht finden: Warum werden diese Menschen hier kriminell und bereichern sich illegal? Begehen Diebstähle, bringen unschuldige Menschen, ungeborenes Leben um und sprengen sich in die Luft ?

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Von Träumen, Zielen, Zeiten und den toten Hosen ;-)

Früher - früher kam etwa alle 8 Jahre ein neues Auto heraus - ganz früher hatte es noch länger gedauert...

Heute - heute muss alles ganz schnell gehen: Etwa 1998 habe ich mir mein erstes Motorrad gekauft. Eine Kawasaki ZZR 600. Dann kam ich auf die Idee mir alle 2 Jahre ein neues Motorrad zu kaufen. - Das passte auch. Es kam ja alle zwei Jahre ein neues Modell heraus... - Da musste auch alles ganz schnell gehen und schnell war man auch nicht mehr up to date.

Zum Glück hat sich die Welt geändert. Ja, die Welt entwickelt sich, wir entwickeln uns und nicht alles ist schlecht auf dieser Welt.

Ich denke Jeder von uns hat in seinem Leben Träume. Kleine Träume und manchmal auch große Träume. Wichtig ist: Man sollte an seinen Träumen festhalten, sie niemals aufgeben. Schon fast besessen sein, ausdauernd, sich nicht beirren lassen und wenn es Rückschläge gibt: Niemals aufgeben.

Nun wird sich der eine oder andere Leser denken: Das ist natürlich alles schön geschrieben - aber geht das wirklich so einfach und so schnell ?

Nein. Nicht alles geht schnell. Manches benötigt seine Vorbereitung und manches benötigt seine Zeit.

Ich wollte ja schon seit den 90gern nach Australien ( wird man schon gelesen haben... 😉 ). 

Im Leben begegnen wir vielen Menschen und je nach Beruf auch mal mehreren Menschen oder auch weniger Menschen. Und auch in meinem Leben bin ich Menschen begegnet. Es gab welche, die mich begeisterten, mitrissen, die ich bewundernswert fand, mit denen ich einige Zeit zusammen leben durfte, bis sich auch mal die Wege wieder trennten - sei es durch Tod oder andere Dinge. Aber daraus ergaben sich auch neue Möglichkeiten und neue Stärken.

 

Kennt ihr die Menschen: Ja, die Idee hört sich toll an, lass uns das zusammen machen. - Und man dachte tatsächlich, dass diese Leute es ernst meinten. Man arbeitete auf ein Ziel hin, das dann ein gemeinsames Ziel war.

Und dann, als die Vorbereitungen fast abgeschlossen waren: Ja, äh, oh..... - Dann waren die anderen Menschen nicht um Ausreden verlegen. Und wieder war ein Traum, ein Ziel im Eimer...

Ich finde es recht schade, dass es Menschen gibt, die so handeln - liefern sie doch immer mehr Gründe dafür, dass man nicht an das Gute im Menschen immer glaubt.

Aber durch diese Niederlagen kann man auch an Stärke gewinnen. Man steht wieder auf, schüttelt die Enttäuschung ab und geht weiter voran.

 

Auf meinem Weg nach Australien kam mir auch mal Dubai dazwischen. Aber wie ein kleines Kind erst lernen muss einen Schritt nach dem anderen zu machen, so war es bei mir halt auch.

Als in Dubai das Burj al Arab  - das damals teuerste tollste, schönste Hotel der Welt vorgestellt wurde - da war ich auch beeindruckt. Ich sammelte Bilder und Prospekte. Ich fand Dubai auch toll.

Irgendwann mal...

 

Und plötzlich wacht man nicht mehr auf und denkt sich: Ja, irgendwann mal...

 

 

 

 

 

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Das Gute liegt so nah...

Wir freuen uns ja alle, wenn wir Urlaub haben und de Eine oder Andere macht dann auch eine Fernreise.

Dann wird auch wieder die Kamera gezückt und fleissig drauflos geknipst...

Da gibt es die typischen Postkartenmotive - sei es das Opernhaus in Sydney aus verschiedenen Blickwinkeln,

die Hafenbrücke, - die Promenade in Nizza, der typische Sonnenuntergang am Meer.

Wir alle lieben diese Motive und trotzdem wollen wir da hin und auch so tolle Fotos machen.

Und dann wird vielleicht mal auch aus einem "Geknipse" auch wirklich ein tolles Foto.

 

Ich bekenne mich dazu: Ich bin auch "Postkarten-Fotografiere" - Ist das nun etwas Verwerfliches ?

Ich finde NEIN. Ich bin gerne dort, wo andere Menschen schöne Momente eingefangen haben.

Und meistens ist es so, dass ich dann auch wundervolle Momente erlebe, an die ich mich auch später gerne zurückerinnern möchte.

 

Allerdings ist es auch so, dass ich gerne auch gegen den Strom schwimme. - Einstein soll sinngemäß mal gesagt haben, dass man weiterkommt, wenn man gegen den Strom schwimmt. - Logisch: Die, die mit dem Strom schwimmen haben ja alle auch gleiche/ähnliche Erlebnisse.

Daher gehe ich auch mal gerne zu Boden - muß für die umherlaufenden Menschen ein kurioses Bild sein. Aber dafür erstelle ich für mich, meinen schönen Moment. 

Und ob der nun in Nizza, Sydney, Norddeich, Albertville, Andermatt oder sonst wo ist - das ist eigentlich egal.

Mir kommt es auf den für mich schönen Moment an.

 

 

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Und dann war es wieder mal soweit...

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Dreams become true - Oder: Wie es auch anders gehen kann...

Ich habe seit den 90gern von Australien geträumt. Icehouse - Great southern land.

Es kam nicht dazu - immer wieder stand etwas im Weg. Und immer waren da Leute die mit wollten und wenn es dann konkret werden sollte, haben sie sich herausgewunden...

Muss man immer auf die anderen Menschen hören?

Oder muss man viel eher mit sich selbst ins Reine kommen um glücklich zu sein?

Über mein bisheriges Leben gesehen muss ich sagen: Es gab viele unglückliche Momente  - der Verlust der Eltern und der Schwester und die ganzen Querelen davor mit den Ärzten und Heimen.

Meine ursprüngliche Ausbildung habe ich mir auch anders vorgestellt gehabt und wenn sie so verlaufen wäre wie geplant: Wäre ich dann glücklicher?

In meinem jetzigen Beruf gab es auch Aufs und Abs- insgesamt könnte ich aber sagen, dass ich da in gewisser Weise angekommen bin.

Und der Rest ?

Meine Lebensgefährtin hatte erst wieder ihre Liebe zu mir beteuert und rund 14 Tage später, kurz vor dem Antrag gemeint Schluss machen zu müssen - tolle Welt 

Aber nach einiger Zeit dachte ich mir:

Jetzt reicht es mir.

Ein für mich kolossaler Wendepunkt:

Letztes Jahr war ich endlich in Australien - mein Traum. Und es war großartig.

Awesome, stunning 

Es war auch mein erster Flug mit einem Flugzeug und auch das habe ich es geschafft.

Ich habe mich vor der großen Reise versucht zu informieren. Da stieß ich dann bei YouTube auf “The SUNNYSIDE“ und auch auf “DK in OZ“

Vielleicht träumt man als erstes von Sidney - ist sie doch eine der berühmtesten Städte in Australien, aber es gib da noch sehr viele andere tolle Gegenden.

David K in OZ: Er vermittelt mir dein Eindruck, dass er es geschafft hat. Ursprünglich für eine begrenzte Zeit nach Australien zum Arbeiten, beantragt er jetzt auch die australische Staatsbürgerschaft. Ich denke, er lebt auch seinen Traum.

Klar gibt es überall schöne Momente und weniger schöne Momente - das kann einem in Australien aber genauso passieren, wie in “Buxtehude hinter einer Milchkanne“ - wobei ich nicht weiß, ob es hinter Buxtehude eine Milchkanne gibt.

Ja, man muss für seine Träume kämpfen - da fliegt einem im Leben nicht alles zu wie im Schlaraffenland. Und wenn man sich für sich selbst anstrengt, kann man auch seine Ziele erreichen.

Und was hat das A-Team damit zu tun ?  - “Ich liebe es, wenn ein Plan gelingt“ Das war immer der schöne Spruch beim A-Team ( mancher mag sich an die Serie aus den 80gern noch erinnern )

Allerdings sollte man immer einen Plan B haben, wenn es nicht 100% so ausgeht, wie man sich etwas ausgemalt hat.

Bei mir ist es zB auch so: Endlich ( auch da gab es immer wieder mal Leute im Leben, die mitmachen wollten und sich dann herausgeredet haben ) werde ich Fallschirmspringen.

Wollte ich schon immer. Und nach Australien kam ich irgendwie auf die Idee über Dubai abzuspringen. Natürlich als Tandemsprung. Es gab da auf eine Internetseite wunderschöne Videos - wie man über “The Palm“ abspringt. Und es hieß auch locker über 5 Monate, dass man jeden Tag einen Sprung buchen könnte. Also durfte ich mich Ende letzten Jahres mit den Arbeitskollegen bezüglich Urlaubswünschen abstimmen und dann habe ich auch Anfang des Jahres den Urlaub gebucht. Allerdings gab es dann etwa Mitte März die Ansage: Im Sommer ist es zu warm und die Anlage wird geschlossen - genau in meiner Urlaubszeit…

 Jetzt habe ich den Plan B und werde woanders springen - nicht über “The Palm“, aber ich denke, es wird trotzdem spannend und spaßig.

Warum ich das hier alles so schreibe ?

Da gibt es im Internet Leute, die posten und bloggen und manchmal werden sie auch gelesen.

Ich habe von Nina Fischer gelesen ( Stichwörter: Australien No worries Nina Fischer ) - Ihr Traum von Australien hat sich leider nicht so erfüllt, wie sie ursprünglich gedacht hat.

Da meint man immer, die jungen Leute sprühen so voller Energie, Enthusiasmus und Ideen und dann schlägt das Leben wieder zu.

Ich schreibe das hier, weil auch in meinem Leben gab es Momente, da dachte ich mir: Warum passiert so etwas immer nur mir ? Aber „immer nur mir“ stimmt in Wirklichkeit nicht - so kann es vielen Menschen gehen.

Wichtig ist nur, dass man sich seine positiv Lebenseinstellung behält.

 

Also bis bald 😊

 

 

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